Das Gesundheits- und Sozialwesen der europäischen Länder befindet sich in einem umfassenden Veränderungsprozess. Insbesondere mit einer zunehmend älteren Bevölkerung sind eine Vielzahl von Anforderungen an die gesundheitliche und soziale Versorgung verbunden. Ein Ausweg wird in einer differenzierten Bildungsstrategie gesehen. Das kann richtungsweisend sein, beschränkt man sich nicht nur auf die Modernisierung der Ausbildung. Erst ein umfassender Ansatz und die Integration von Perspektiven ergeben ein Bild über den konkreten Bedarf, die Möglichkeiten und Ressourcen eines bildungsstrategischen Ansatzes. Dieser erlangt, sowohl politische und soziale als auch kulturspezifische Aspekte zu erfassen, da hier Grenzen und Möglichkeiten der Strategie zu finden sind. Vor diesem Hintergrund werden der bildungsstrategische Ansatz und seine europäische Umsetzung einer
längst fälligen kritischen Reflexion und Bewertung unterzogen.