Familien zwischen sozialer Erosion und neuer Infrastruktur
Selbsthilfe in der Risikogesellschaft - Ein Ansatz auch für benachteiligte Familien
Reihenbandnummer: 3
Umfang/Seiten : 397 Seiten - 20,5 × 14,7 cm
Einband: Kartoniert
Gewicht: 501g
Erscheinungsjahr: 1. 1996
ISBN10: 3-89370-243-1
ISBN13: 978-3-89370-243-5

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Edition Sozialwissenschaften und Gesellschaftspolitik
23,80 EUR
· In der 'Risikogesellschaft' werden die überlieferten Grundlagen individuellen und kollektiven Handelns erodiert. Für soziale Arbeit und Erziehung stellt sich damit die Frage: Wie lässt sich angesichts 'neuer Unübersichtlichkeit' die selbstverantwortliche Lebensplanung und -führung von Menschen wie auch ihre kommunitäre Einbindung unterstützen?

· Die Bereitstellung von 'Rahmenangeboten' mit hoher Alltags- und Bedürfnisqualität, die selbst bestimmt genutzt werden können, wird dabei als geeignete Handlungsperspektive diskutiert. In den Mütter- und Familienzentren ist sie schon Realität. Diese in Selbstorganisation geschaffenen 'Gelegenheitsstrukturen' für Kommunikation und Kooperation, Herausforderung und Orientierung, Entlastung und Unterstützung wie auch für politisch-partizipatives Sich-Einmischen könnten für ein neues professionelles Verständnis der 'Hilfe zur Selbsthilfe' geradezu Pionierfunktion haben.

· Das Buch ermöglicht einen Einstieg in den Themenkomplex Modernisierung - gesellschaftliche Selbstorganisation - sozialstaatliche Daseinsvorsorge. Zugleich regt es zu weiterführenden Konzeptualisierungen partizipativer Sozialpolitik und -arbeit im Sinne einer Förderung von "eigensinnigen" Familien-, Frauen- und Kinderwelten an.