Lebensbildung in Europa zwischen Utopie und Wirklichkeit
Herausgegeben von Wessel, K F / Ebert, W / Eggers, G / Lost, C
Reihenbandnummer: 5
Umfang/Seiten : 510 Seiten - 20,5 × 14,7 cm
Einband: Kartoniert
Gewicht: 672g
Erscheinungsjahr: 1. Auflage 1993
ISBN10: 3-89370-162-1
ISBN13: 978-3-89370-162-9

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Berliner Studien zur Wissenschaftsphilosophie & Humanontogenetik
28,50 EUR
Lebensbildung ist ein sehr komplexer und schillernder Begriff, doch enthält er Absichten und Orientierungen, die in unterschiedlichster Weise zu wirken vermögen.
Die verschiedensten Vorstellungen von "Lebensbildung" in ihrer Entfaltung kennenzulernen, ist hilfreich für die weitere Qualifizierung eines Begriffs, der den Anforderungen einer wissenschaftlichen Kategorie entspricht.
Die Veranstalter haben versucht, im Vorfeld möglichst viele Facetten unter dem Thema "Lebensbildung zwischen Utopie und Wirklichkeit" durch ganz unterschiedliche Personen einzufangen.


Der Begriff "Lebensbildung" erwies sich dabei als eine Programmatik, in deren Rahmen zu diskutieren, zu informieren, sich auszutauschen, zu handeln einem akuten Bedürfnis entsprach - wie schon oft in der Geschichte, so auch unter den gegenwärtigen Bedingungen des gesellschaftlichen Wandels, der Orientierungsverluste und Neuorientierung.


Demzufolge stand kein abstraktes Europa, standen nicht die Kompatibilität der schulischen Abschlüsse und die Fremdsprachenkenntnisse oder eurozentrierte Curricula im Mittelpunkt der Vorträge, Diskussionen und Gespräche, sondern Probleme des Miteinanderlebens in einer Welt im Umbruch.


Lebensbildung erwies sich damit nicht nur als ein pädagogisches Problem. Dennoch wird damit auch die tradierte instrumentalisierende und schulzentrierte, zunehmend auf den Ausgleich von Defiziten gerichtete Pädagogik der Gegenwart nachdrücklich und erneut mit den ganzheitlichen Entwürfen und pädagogischen Utopien der "Menschenerziehung", der allgemeinen Verbesserung der menschlichen Dinge" und der Lebensbildung konfrontiert.


Mit Beiträgen u.a. von:
C. v. Braun, U. Brunotte, H. Dettenborn, W. Ebert, L. Eckinger, H.-J. Engfer, H. Giencke, H.-U.
Grunder, I. Hansen-Schaberg, O. Hansmann, M. Koch, J. Langefeld, Chr. Lost, F. Naumann, P. Neumann, K.-H. Tiggelers, Chr. Uhlig, E. de Vreede, A. Wessel, K.-F. Wessel sowie Beiträge aus Bulgarien, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowenien, Ungarn