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Herausgegeben vom Sozialistischen Büro
Redaktionsanschrift:
Erscheint seit 1981
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Von 1981 bis 1996 sind die WIDERSPRÜCHE im Verlag 2000, Offenbach veröffentlicht worden. Seit 1997, beginnend mit Band 63, ist die Reihe im Kleine Verlag angesiedelt.
Hier finden Sie die Titel der WIDERSPRÜCHE beginnend mit dem 17. Jahrgang, 1997 ab Band 63.
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Die WIDERSPRÜCHE sind 1981 von Mitgliedern der Arbeitsfelder Gesundheit, Sozialarbeit und Schule des Sozialistischen Büros gegründet worden und werden seither auch vom Sozialistischen Büro herausgegeben. Mit ihrer Gründung wurden die zuvor im Sozialistischen Büro erschienenen Infodienste für Schule, Gesundheitswesen und Sozialarbeit zu einer neuen gemeinsamen Zeitschrift zusammengelegt.
Die WIDERSPRÜCHE verstehen sich als kritisches, undogmatisches, theorieorientiertes und zugleich praxisnahes Zeitschriftenprojekt. Sie sind ein anerkanntes Forum für
In der konsequenten Verfolgung dieser Ansprüche sind die WIDERSPRÜCHE zu einem festen Bestandteil der kritischen Öffentlichkeit und zu einem politischen Korrektiv der »normalisierten« professionellen und wissenschaftlichen Diskurse geworden. Über die Kritik an den hegemonialen Positionen zur Sozialpolitik verfolgen die WIDERSPRÜCHE als längerfristiges Projekt die Identifizierung und theoretische Präzisierung der Bedingungen und Dimensionen einer von den Subjekten ausgehenden Politik des Sozialen.
1981 gründeten Mitglieder der Arbeitsfelder Gesundheit, Sozialarbeit und Schule des Sozialistischen Büros die Zeitschrift »Widersprüche«. In dieser Zeit des grünen Aufbruchs und der radikalisierten konservativen Wende versuchten wir eine erste Standortbestimmung als Redaktionskollektiv: »Verteidigen, kritisieren, überwinden zugleich«.
Unter dieser Programmatik wollten wir als Opposition dazu beitragen, die materiellen Errungenschaften des Bildungs- und Sozialbereichs zu verteidigen, dessen hegemoniale Funktion zu kritisieren und Konzepte zu ihrer Überwindung zu konkretisieren. Zur Überzeugung gelangt, dass eine alternative Sozialpolitik weder politisch noch theoretisch ausreichend für eine sozialistische Perspektive im Bildungs- und Sozialbereich ist, formulierten wir unseren ersten Versuch einer Alternative zur Sozialpolitik als Überlegungen zu einer Politik des »Sozialen«.
An der Präzisierung dieses Begriffes, an seiner theoretischen und politischen Vertiefung arbeiteten wir, seit die Frage nach der »Zukunft des Sozialismus nach dem Verschwinden des realen« 1989 auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Das Kenntlichmachen der »sozialen Marktwirtschaft« als modernisiertem Kapitalismus im Westen und Kapitalismus »pur« im Osten erleichtert uns zwar die Analyse, gibt aber immer noch keine Antwort auf die Frage nach den Subjekten und Akteuren einer Politik des Sozialen, nach Kooperation und Assoziationen, in denen »die Bedingung der Freiheit des einzelnen die Bedingungen der Freiheit aller ist« (Kommunistisches Manifest).
Wer in diesem Diskurs der Redaktion mitstreiten will, ist herzlich eingeladen