WIDERSPRÜCHE
im Überblick
aktuelle Ausgabe von WIDERSPRÜCHE   Herausgegeben vom Sozialistischen Büro

Redaktionsanschrift:
Redaktion Widersprüche
Bomhardstrasse 6b, 82031 Grünwald
Telefon 089 724 06 839, Fax 089 724 06 842
E-Mail kv@kleine-verlag.de

Erscheint seit 1981
Format (Höhe x Breite) 20,5 x 14,6 cm
ISSN: 0721-8834

Redaktion
Michael May (Bad Homburg); Christof Beckmann, Fabian Kessl, Holger Ziegler (Bielefeld); Henning Schmidt-Semisch (Bremen); Uwe Hirschfeld (Dresden); Friedel Schütte (Essen); Karl August Chassé, Helga Cremer-Schäfer (Frankfurt);
Margret Bülow-Schramm, Frank Düchting, Timm Kunstreich, Michael Lindenberg, Tilman Lutz, Barbara Rose, Wolfgang
Völker, Heiner Zillmer (Hamburg); Dietlinde Gipser (Hannover); Kirsten Huckenbeck (Offenbach); Maria Bitzan, Eberhard Bolay (Reutlingen); Günter Pabst (Schwalbach/Ts.); Gertrud Oelerich, Andreas Schaarschuch, Heinz Sünker (Wuppertal).
Zeitschrift und Buchreihe
Die WIDERSPRÜCHE erscheinen als Zeitschrift und werden zugleich als Buchreihe bzw. ihre Ausgaben als eigenständige Buchtitel bibliografiert und vertrieben.

Von 1981 bis 1996 sind die WIDERSPRÜCHE im Verlag 2000, Offenbach veröffentlicht worden. Seit 1997, beginnend mit Band 63, ist die Reihe im Kleine Verlag angesiedelt.

Hier finden Sie die Titel der WIDERSPRÜCHE beginnend mit dem 17. Jahrgang, 1997 ab Band 63.

Erscheinungsweise
Die WIDERSPRÜCHE erscheinen viermal jährlich zum Quartalsende mit einem Jahresgesamtumfang von durchschnittlich 480 Seiten. Im Mittelpunkt jeder Ausgabe steht ein Schwerpunktthema, darüber hinaus enthält jeder Band ein Magazin mit Rezensionen, Informationen, Materialien und Terminen.
Bezugsbedingungen
Die WIDERSPRÜCHE können als Einzelausgaben oder im Abonnement bezogen werden.

Abonnementbezug:
Die Abonnements gelten für ein Jahr, sie verlängern sich automatisch, wenn nicht zwei Monate vor Ende des Kalenderjahres schriftlich gekündigt wird.
Das Jahresabonnement kann mit jeder lieferbaren Ausgabe begonnen werden und umfasst die Lieferung von vier Heften.

Jahresabo-Preis: € 39,50, SFr 75,10
Jahresabopreis für Studierende: € 25,90, SFr 49,20 (Studienbescheinigung erforderlich)
(jeweils zuzüglich Zustellgebühr)

Einzelausgaben: € 14,00, SFr 24,80
(innerhalb Deutschlands versandkostenfrei)

Anzeigenverwaltung
USP Publishing Kleine Verlag, München. Mediadaten beim Verlag.
Manuskripte
Redaktion und Verlag laden zur Mitwirkung an der Gestaltung der WIDERSPRÜCHE durch Einsendung von Aufsätzen, Forschungsberichten und -notizen, Berichten über Projekte und Tagungen, Diskussionsbeiträgen und Rezensionen ein. Voraussetzung für die Begutachtung und Annahme von Beiträgen ist, dass diese nicht bereits anderweitig veröffentlicht oder zur Veröffentlichung eingereicht worden sind. Es wird gebeten, bei der Erstellung von Manuskripten die Hinweise zur Veröffentlichung in den WIDERSPRÜCHEN zu berücksichtigen (Download unter »AutorInnenhinweise«).

Bei unverlangt zugesandten Rezensionsstücken wird keine Gewähr für deren Rücksendung übernommen.

Geschichte und Zeitschriftenprofil
Gesellschaft als »Diskurs der Wünsche« meint das Verfertigen
des Sozialen im Prozess des sozialen Diskurses,
nicht Unterwerfung unter vorgefertigte Normierungen.
Niko Diemer (1952-1992)

Die WIDERSPRÜCHE sind 1981 von Mitgliedern der Arbeitsfelder Gesundheit, Sozialarbeit und Schule des Sozialistischen Büros gegründet worden und werden seither auch vom Sozialistischen Büro herausgegeben. Mit ihrer Gründung wurden die zuvor im Sozialistischen Büro erschienenen Infodienste für Schule, Gesundheitswesen und Sozialarbeit zu einer neuen gemeinsamen Zeitschrift zusammengelegt.

Die WIDERSPRÜCHE verstehen sich als kritisches, undogmatisches, theorieorientiertes und zugleich praxisnahes Zeitschriftenprojekt. Sie sind ein anerkanntes Forum für

In der konsequenten Verfolgung dieser Ansprüche sind die WIDERSPRÜCHE zu einem festen Bestandteil der kritischen Öffentlichkeit und zu einem politischen Korrektiv der »normalisierten« professionellen und wissenschaftlichen Diskurse geworden. Über die Kritik an den hegemonialen Positionen zur Sozialpolitik verfolgen die WIDERSPRÜCHE als längerfristiges Projekt die Identifizierung und theoretische Präzisierung der Bedingungen und Dimensionen einer von den Subjekten ausgehenden Politik des Sozialen.

Wir über uns

1981 gründeten Mitglieder der Arbeitsfelder Gesundheit, Sozialarbeit und Schule des Sozialistischen Büros die Zeitschrift »Widersprüche«. In dieser Zeit des grünen Aufbruchs und der radikalisierten konservativen Wende versuchten wir eine erste Standortbestimmung als Redaktionskollektiv: »Verteidigen, kritisieren, überwinden zugleich«.

Unter dieser Programmatik wollten wir als Opposition dazu beitragen, die materiellen Errungenschaften des Bildungs- und Sozialbereichs zu verteidigen, dessen hegemoniale Funktion zu kritisieren und Konzepte zu ihrer Überwindung zu konkretisieren. Zur Überzeugung gelangt, dass eine alternative Sozialpolitik weder politisch noch theoretisch ausreichend für eine sozialistische Perspektive im Bildungs- und Sozialbereich ist, formulierten wir unseren ersten Versuch einer Alternative zur Sozialpolitik als Überlegungen zu einer Politik des »Sozialen«.

An der Präzisierung dieses Begriffes, an seiner theoretischen und politischen Vertiefung arbeiteten wir, seit die Frage nach der »Zukunft des Sozialismus nach dem Verschwinden des realen« 1989 auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Das Kenntlichmachen der »sozialen Marktwirtschaft« als modernisiertem Kapitalismus im Westen und Kapitalismus »pur« im Osten erleichtert uns zwar die Analyse, gibt aber immer noch keine Antwort auf die Frage nach den Subjekten und Akteuren einer Politik des Sozialen, nach Kooperation und Assoziationen, in denen »die Bedingung der Freiheit des einzelnen die Bedingungen der Freiheit aller ist« (Kommunistisches Manifest).

Wer in diesem Diskurs der Redaktion mitstreiten will, ist herzlich eingeladen